Aktuelles

 

Die Nachtigall und Fritz

Freitagvormittags war die Aufregung groß, als 20 kleine Nachtigallen voller Spannung auf Fritz warteten. Dieser Besuch von Fritz, dem Waldkautz, war der Höhepunkt der Themeneinheit  "Die Eule", mit der sich die Kinder und die Erzieherinnen der Kita im Monat März auseinandersetzten.

Neben vielen bunten Bastelarbeiten und Liedern über "Eulen mit Beulen" lernten die Kinder auch viel Wissenswertes über die interessanten Vögel. So ist es nämlich beispielsweise dem Gehör der Tiere zu verdanken, dass die Arbeit mit den Tieren überhaupt möglich ist. Verfügen Eulen doch über eine Gabe, um die sie viele Menschen bestimmt beneiden: Das selektive Hören. Nur so ist es zu erklären, dass das Geräusch einer kleinen Maus in ihnen den Jadtrieb weckt, sie jedoch 20 nicht ganz so leise Mäuse ziemlich locker lassen.

Begleitet wurde Fritz von dem Naturkunde-Waldpädagogen Daniel Moser. Kindgerecht und einfühlsam brachte er den Kindern den Waldkautz näher und dank dieser Unterstützung trauten sich fast alle Kinder, Fritz zu streicheln. Dieser Besuch spiegelt die vielfältigen Möglichkeiten des in der Kita gelebten Konzeptes nach Maria Montessori wider.

Ein Grundgedanke der italienischen Ärztin und Pädagogin, durch dass Greifen zum Begreifen zu gelangen, wurde mit Kautz Fritz erlebbar. Die Kinder werden sich noch lange an Fritz erinnern, denn das Erleben und Fühlen des lebendigen Vogels geht intensiver in die Sinne über, als es jedes Sachbuch zu leisten vermag.

Daniel Moser, der ebenfalls ausgebildeter Montessori-Pädagoge ist, wird bis Ende August unsere Kita einmal im Monat mit abwechslungsreichen waldpädagogischen Angeboten bereichern.

 

Ronja Räubertochter

Astrid Lindgren erzählt spannend, berührend und komisch zugleich von der Freundschaft zweier Kinder, die verfeindeten Räuberbanden angehören und ihre Liebe zueinender gegen den Starsinn gegen die Erwachsenen durchsetzen müssen. Das Junge Theater Bonn inszeniert in seiner 50jährigen Geschichte dieses Stück am häuftigsten, sodass es auch in seinem Jübiläumsjahr 2019 nicht fehlen darf. Unsere Schlaufüchse werden im Mai in Begleitung der Erzieherinnen und unserer angagierten Mütter sich auf den Weg ins Junge Theater Bonn machen und sich diesen Klassiker der Kinderliteratur anschauen.

 

Gebärdensprache                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Schon seit Anfang des Kindergartenjahres 2016/17 werden die kleinen Nachtigallen Schritt für Schritt an die Gebärdensprache herangeführt. Im Morgenkreis wurden bisher vor allem die Gebärden für verschiedene Farben - nach dem Motto "Meine Welt ist bunt" - spielerisch geübt. An der Elternpinnwand im Kindergarten gibt es Bildkarten dazu, damit auch die Eltern diese Gebärden kennen und zu Hause mit den Kindern üben können. Die Gebärden helfen im Umgang mit Kindern, die noch zu klein sind, um sich mittels Sprache verständlich zu machen (hier werden die Grundsätze von babySignal® angewendet, für mehr Infos siehe www.babySignal.com) oder bei Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Der Umgang mit den Gebärden macht den kleinen Nachtigallen großen Spaß, vor allem, da sie auch in Lieder miteinbezogen werden.